Die Versammlung war bereits länger terminiert gewesen und sollte die Kandidaten aus dem Bezirksverband bestimmen, welche auf der Landesliste zur Bundestagswahl im September diesen Jahres antreten werden.

Die derzeitige Pandemie-Lage lasse eine Präsenzveranstaltung mit knapp 100 Teilnehmern nicht zu. „In der derzeitigen Situation ist es nicht vertretbar, wenn wir uns persönlich treffen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und müssen hier auch Vorbild sein. Deshalb haben wir uns für die Verschiebung entschieden.“, so der Bezirksvorsitzende und parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß MdB. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gehe vor. Obwohl ein Hygienekonzept mit Schnelltests für den geplanten Termin entwickelt worden war, hat man sich für die Verschiebung entschieden.

Nun werden die Möglichkeiten geprüft, ob die Versammlung alternativ digital stattfinden kann, wenngleich eine Veranstaltung in Präsenzform präferiert wird. Der Bezirksvorstand war sich einig, dass dies nur durchgeführt werden sollte, wenn aus rechtlichen Gründen eine digitale Versammlung nicht in Frage kommt und eine Versammlung vor Ort unter den gegebenen Bedingungen vertretbar ist. Der Bezirksverband möchte nun weitere zwei Wochen abwarten, um in Hinblick auf einen möglichen neuen Termin Ende Mai erneut zu entscheiden, wie verfahren werden soll. Die bereits eingeladenen Delegierten zur Bezirksvertreterversammlung wurden gesondert schriftlich über die Absage informiert.

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