Nachdem die Delegierten des CDU-Bezirksparteitages in Mühlhofen zwei packende und mitreisende Bewerbungsreden der Kandidaten Tanja Gönner MdL und Thomas Bareiß MdB gehört hatten, konnte sich schließlich Thomas Bareiß mit 99 zu 92 Stimmen durchsetzen. Der Parteitag am vergangene Samstag stand im weiteren Verlauf zudem ganz im Zeichen einer personellen Erneuerung des neu gewählten Bezirksvorstandes.

Nachdem die Delegierten des CDU-Bezirksparteitages in Mühlhofen zwei packende und mitreisende Bewerbungsreden der Kandidaten Tanja Gönner MdL und Thomas Bareiß MdB gehört hatten, konnte sich schließlich Thomas Bareiß mit 99 zu 92 Stimmen durchsetzen. Der Parteitag am vergangene Samstag stand im weiteren Verlauf zudem ganz im Zeichen einer personellen Erneuerung des neu gewählten Bezirksvorstandes.

"Unsere Partei war in unserer Heimat zwischen Neckar und Bodensee gerade deshalb immer so stark, weil wir tief in unserer Gesellschaft verwurzelt sind. Mit unseren rund 13.000 Mitgliedern verfügen wir über ein starkes Pfund, dass wir für unsere politische Arbeit einsetzen können. Unsere Partei lebt davon, dass jeder eingeladen ist, aktiv mitzumachen und sich mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen einzubringen. Es darf nie wieder der Eindruck entstehen, die CDU mache Politik von oben nach unten nach Gutsherrenart", betonte Bareiß in seiner Bewerbungsrede.

Zudem komme es jetzt entscheidend darauf an, dass der Markenkern der CDU wieder stärker sichtbar werde, so der neue Bezirksvorsitzende Bareiß weiter.

"Wir kämpfen für die Elektrifizierung der Südbahn und der Neckar-Alb Bahn. Die Grün-Rote Landesregierung versucht hier, die Südbahn gegen Stuttgart 21 auszuspielen. Aber gerade durch die Umsetzung von Stuttgart 21 wird das gesamte Streckennetz in unserer Region weiter gestärkt. Wir werden uns deshalb in den kommenden Monaten mit ganzer Kraft für diese - für unsere Region insgesamt so wichtigen Verkehrprojekte - in Stuttgart und vor allem auch in Berlin bei Bundesverkehrsminister Ramsauer entschieden einsetzen", unterstrich Thomas Bareiß.

Auch der Straßenbau im Land dürfe dabei nicht vernachlässigt werden. "Die Grünen, allen voran ihr Verkehrminister Winfried Hermann, sprechen bereits von einem Bau- und Planungsstopp für sämtliche Straßenprojekte im Land. Dies hätte fatale Auswirkungen im Hinblick auf den gerade in unserem Bezirk ohnehin schon bestehenden Nachholbedarf im Straßenbau. Ein solcher offenbar ideologisch geprägter Investitionsstopp wäre für uns - wie auch für die betroffenen Menschen im Land - nicht nachvollziehbar: Denn Stau in Ortsdurchfahrten ist sicherlich kein Beitrag zum Klimaschutz", gab Bareiß zu bedenken.

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