?Jahrelang arbeiteten Experten am "Deutschen Lernatlas 2011": Sie betrachteten nicht nur wie Schüler, Studenten und Mitarbeiter in Schulen, Hochschulen und Betrieben lernen, sondern untersuchten auch ihr persönliches und soziales Engagement?, so die Macher der Bertelsmann Studie.

Nach dem nun jüngst veröffentlichten Lernatlas für Deutschland belegen die Landkreise unserer Region zwischen Neckar und Bodensee Spitzenplätze. Im Landesranking kommen die Kreise Reutlingen, Tübingen, Zollernalb und Biberach unter die Top 10, alle anderen mindestens unter die Top 25. Bundesweit liegen auf den ersten 100 von 412 Plätzen nahezu ausschließlich Landkreise aus Bayern und Baden-Württemberg. Auch im bundesweiten Vergleich liegt unsere Region damit in der absoluten Spitzengruppe.
"Die Studie belegt abermals eindrucksvoll, dass die Schulen in unserem Land hervorragende Arbeit leisten. Unser gegliedertes Schulsystem mit Gymnasium, Realschule, Werkrealschule und Hauptschule führt ebenso wie in Bayern zu Spitzenergebnissen. Gerade in Baden-Württemberg ? dem Land der Denker und Tüftler - sind wir auf hervorragend ausgebildete junge Menschen angewiesen" so der Vorsitzende der CDU Württemberg-Hohenzollern Thomas Bareiß. 
"Grün-Rot ist nun drauf und dran, mit Bildungsexperimenten auf dem Rücken der Schüler und Eltern dieses Erfolgsmodell abzuschaffen und landesweit für einen bildungspolitischen Flickenteppich zu sorgen. Mit alten Konzepten in neuer Einkleidung, die anderswo bereits klar gescheitert sind, treibt die Landesregierung die Einführung der Einheitsschule voran", so Bareiß MdB weiter.
"Die Abschaffung der bindenden Grundschulempfehlung ist nur der erste Schritt hin zu einer Bildungslandschaft, die sich immer weiter vom Leistungsprinzip verabschiedet. Am Ende steht wie bereits in anderen Ländern Europas ein Abitur, das als Qualifikation für die Aufnahme eines Studiums keinerlei Wert mehr hat", so der Vorsitzende der CDU im Regierungsbezirk Tübingen weiter.
"Dabei ist unser bisheriges Bildungssystem mit seinem Grundsatz "kein Abschluss ohne Anschluss" besonders chancengerecht. Mehr als die Hälfte aller aktuell an den Hochschulen des Landes Studierenden waren ab der 5. Klasse nicht auf einem Allgemeinbildenden Gymnasium ? vielmehr sind sie ihren eigenen weiterführenden Weg über Haupt-/Realschule, berufliche Gymnasien, Berufskolleg, berufliche Lehre, etc. bis hin auf die Hochschulen des Landes gegangen", unterstrich Thomas Bareiß MdB.
"Diese Zahl zeigt eindrucksvoll, dass jeder Schüler individuell nach seiner persönlichen Neigung und Entwicklung ein passendes Angebot bekommt und am Ende der Weg ins Studium offen steht. Die Grün-Rote Regierung ist deshalb gut beraten, an dieser Erfolgsbilanz möglichst wenig zu ändern. Bildung muss in unserer Region weiterhin Spitze bleiben!", forderte Bareiß abschließend.

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