Allen Anwesenden sah man es trotz Maske in den Gesichtern an: die Delegierten zur Bezirksvertreterversammlung der CDU Württemberg-Hohenzollern freuten sich sichtlich über die erste Veranstaltung seit Monaten, zu der man wieder persönlich erscheinen durfte.

Die Vorschriften, die eingehalten und die Hürden, die dazu genommen werden mussten, nahm man dafür gerne in Kauf. Ausschließlich namentlich angemeldete Delegierte waren zur Veranstaltung am vergangenen Freitag eingeladen worden und alle Teilnehmer mussten sich vor Betreten des Veranstaltungsortes – dem Naturtheater in Reutlingen – bei der mobilen Teststation der Malteser schnelltesten lassen, sofern keine zwei Impfungen nachgewiesen werden konnten.

Neben der Freude über das persönliche Treffen war auch zu spüren, dass die Zusammenkunft durchaus mit Spannung erwartet worden war. Bei der Bezirksvertreterversammlung stellt der südwürttembergische Bezirksverband der CDU in Baden-Württemberg seine Kandidatinnen und Kandidaten für die baden-württembergische Landesliste zur Bundestagswahl im September diesen Jahres auf. Gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten aus den anderen drei Bezirksverbänden werden diese dann zur Landesliste zusammengefügt, über die die Landesvertreterversammlung der CDU Baden-Württemberg am 12. Juni 2021 nochmals final abstimmt.

Am Freitagabend hatten die Delegierten im Naturtheater in Reutlingen unter freiem Himmel über insgesamt 10 Plätze beginnend mit Platz 10 abzustimmen. Die erste Kandidatin aus dem Bezirk Württemberg-Hohenzollern wird allerdings schon für einen der Plätze zuvor kandidieren: Staatsministerin Annette Widmann-Mauz. Sie stellt sich für den sogenannten „Vorspann“ zur Wahl, der von der CDU Baden-Württemberg in der Landesvertreterversammlung nominiert wird. So war am Freitagabend ab Platz 10 zu wählen und manche Plätze waren durchaus hart umkämpft. Teils traten auf einen Platz zwei oder sogar drei Personen an. Letzten Endes wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten nominiert:
Platz 10: Christian Natterer MdB (Ravensburg)
Platz 15: Ronja Kemmer MdB (Ulm)
Platz 20: Melissa Schneider (Biberach)
Platz 26: Maximilian Klingele (Ravensburg)
Platz 31: Julia Alt (Zollernalbkreis)
Platz 37: Valérie Neumann (Reutlingen)
Platz 41: Alice Dorison (Tübingen)
Platz 47: Ann-Cathrin Müller (Reutlingen)
Platz 53: Florian Nußbaumer (Biberach)
Platz 58: Axel Häberle (Bodenseekreis)

Dis Ausrichtung der Veranstaltung war unter den gegebenen Bedingungen eine Herausforderung. Strenge Vorschriften waren einzuhalten, Laufwege waren gekennzeichnet, Schnelltests wurden durchgeführt und die allgemeinen Hygienemaßnahmen strikt eingehalten.

„Wir sind dem gesamten Organisationsteam sehr dankbar. Insbesondere dem Bezirksgeschäftsführer Manfred Ehrle für die gesamte Organisation der Veranstaltung und vor allem auch den Maltestern, dass sie mit ihrer mobilen Teststation für die Erhöhung der Sicherheit durch die Schnelltests gesorgt haben.“, so der Bezirksvorsitzende und parlamentarische Staatssekretär Thomas Bareiß MdB. „Außerdem ist es sehr erfreulich, dass wir mit der Nominierung unserer Kandidaten unseren Beitrag für eine starke Landesliste haben leisten können. Wir haben ein engagiertes Team aus den verschiedensten Bereichen und Berufen, eine gute Mischung aus jungen und aus erfahrenen Kandidaten gewählt – das zeichnet die CDU in Südwürttemberg aus.“, zeigte sich Bareiß zufrieden über den Ausgang der Nominierung.

Nun gelte es, in Vorbereitung auf die Bundestagswahl die Kräfte zu bündeln und den Menschen in Deutschland ein Angebot zu machen, das für eine nachhaltige, gerechte und ausgewogene Politik in allen Bereichen steht. „Wir zeigen, dass die CDU für unser Land die richtigen Lösungen hat und positionieren uns klar gegen die links-grüne Gängelung der Bevölkerung mit immer mehr Verboten und finanziellen Belastungen. Die kommende Wahl wird eine Richtungsentscheidung und deshalb werden wir uns mehr denn je im Wahlkampf für unsere Heimat einsetzen. Verlässlichkeit und Vertrauen zeichnen uns aus. Mit unseren Wahlkreiskandidaten und mit allen heute Gewählten wollen wir nun starten in die Vorbereitungen des Wahlkampfs, um so viele wie möglich zu erreichen und die Sorgen und Wünsche der Bürger zu hören.“, so Bareiß abschließend.

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