Der Bezirksvorsitzende der CDU Württemberg-Hohenzollern und Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß erwartet von der Bundesregierung eine klare juristische Argumentation für das Betreuungsgeld, die vor dem Bundesverfassungsgericht bestand hat.

"Die staatliche Betreuung kann in der Wertigkeit nicht höher sein als die familiäre Erziehung", betont Thomas Bareiß. "Nicht der Staat ist für die Erziehung und Fürsorge der Kinder verantwortlich, sondern die Eltern. Das Betreuungsgeld unterstützt die Familien dabei und ist damit als Teil des Familienlastenausgleichs zu sehen!" 
Gerade vor dem Hintergrund, dass das Betreuungsgeld immer beliebter werde, zeige seine Notwendigkeit. In diesem Zusammenhang kritisierte der CDU Bezirksvorsitzende Bareiß die Haltung der grün-roten Landesregierung bei diesem Thema. Die Äußerung der baden-württembergischen Sozialministerin Kathrin Altpeter MdL sei rein ideologisch motiviert und würde zu einer Verunglimpfung der Debatte führen. "Die Zahlen sprechen für sich! Die Anträge zum Betreuungsgeld haben bundesweit einen neuen Höchststand erreicht, insbesondere in Baden-Württemberg greifen die Familien mit knapp 120.000 Anträgen überdurchschnittlich stark auf das Betreuungsgeld zurück", so Bareiß. Mit ihrer Haltung gegen das Betreuungsgeld disqualifiziere sich die Familienministerin für Baden-Württemberg selbst. Grün-Rot arbeite nicht für, sondern gegen die Familien im Land. "Zur echten Wahlfreiheit gehört, jede Art der Betreuung anzuerkennen - das gilt auch für die häusliche Erziehung", so Bareiß. "Die Familien entscheiden, was das Beste für ihr Kind ist! Das Betreuungsgeld ist dabei keine Ausgleichs- oder Ersatzleistung, es ist eine Leistung für die Familien, die sich entschieden haben, ihr Kleinkind in den ersten drei Jahren zu Hause zu betreuen", betont Thomas Bareiß abschließend.

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