"Mit den Vorschlägen aus dem Arbeitspapier "Gymnasium 2020" hat die Landesregierung ihr wahres Gesicht gezeigt. Das Gymnasium wie wir es heute kennen, soll es danach in Zukunft nicht mehr geben und an seine Stelle würde eine Art Aufbaugymnasium mit Schmalspurprofil treten. Ein solches Gymnasium-Light mit weniger Fremdsprachen und geringeren Anforderungen in Mathematik und Naturwissenschaften wäre fatal in einem Land, das eng mit seinen Nachbarn vernetzt ist und seine Stärken auf Innovation und Export gründet", so der CDU-Bezirksvorsitzende Thomas Bareiß MdB zum jüngst bekannt gewordenen Arbeitspapier des Kultusministeriums.
"Eine hochwertige Schulausbildung war und ist die Grundlage für unseren Erfolg im Südwesten. Unsere Abiturienten waren im Vergleich mit anderen Bundesländern bisher immer mit an der Spitze. Bereits heute haben wir eine große Vielfalt an Wegen, die über berufliche und allgemeinbildende Gymnasien zum Abitur führen. Es besteht vor diesem Hintergrund kein Anlass, das weithin anerkannte und hochwertige Profil des allgemeinbildenden Gymnasiums in Baden-Württemberg zu verwässern. Schüler und Eltern haben einen Anspruch auf eine hochwertige Schulausbildung. Diesen Anspruch werden wir verteidigen!", unterstrich Bareiß weiter.

"Nach 4 Jahren Schulexperimenten ist es an der Zeit, dass dem ideologischen Treiben auf dem Rücken der Schüler ein Ende gesetzt wird, bevor nach der Realschule auch das Gymnasium Grün-Rot zum Opfer fällt. Auch wenn die Landesregierung nun dementiert, um besorgte Schüler und Eltern vor der Landtagswahl nicht zu verschrecken, hat sie wieder einmal gezeigt, wessen Geistes Kind sie ist und womit wir zu rechnen haben", so Bareiß weiter. 
"Ich möchte, dass unser Land weiterhin konkurrenzfähige öffentliche Gymnasien hat und es nicht wie anderswo über Privatschulen vom Geldbeutel der Eltern abhängt, ob Kinder Zugang zu einer Spitzenschulausbildung haben.", so Bareiß abschließend.

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