Der Bezirksparteitag der CDU Württemberg-Hohenzollern in Münsingen stand ganz im Zeichen der Herausforderungen in der Energiepolitik. "Die Umsetzung der Energiewende zwischen Neckar und Bodensee kann nur gelingen, wenn bei Ausbau und Förderung erneuerbarer Energien künftig Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit im Vordergrund stehen. Anstatt weiter den ungesteuerten Wildwuchs von Wind- und Solarenergie voranzutreiben, müssen wir jetzt vor allem unsere Netze und Speicherkapazitäten mit wirtschaftlichem Augenmaß und schwäbischen Tüftlertugenden ausbauen. Dies ist die entscheidende Voraussetzung für eine langfristig sichere und bezahlbare Energieversorgung", so der CDU-Bezirksvorsitzende

"Wir brauchen eine paneuropäische und intelligente Energieversorgung, nur so können wir langfristig Versorgungssicherheit gewährleisten. Erneuerbare Energien leisten schon heute einen gewichtigen Beitrag zur Stromversorgung. Aber leider nur wenn die Sonne scheint und der Wind weht - und dann kommt es schon heute vielfach zu Überspannungen im Netz. Andererseits musste Deutschland an kalten Februartagen in diesem Jahr zunehmend Strom aus alten Ölkraftwerken aus Österreich importieren. Das Schlüsselproblem sind also die hohen Schwankungen, deshalb brauchen wir Speichermöglichkeiten sowie eine solide Reservekapazität für solche Fälle", betonte EU-Kommissar Günther H. Oettinger.
"Der Schlüssel liegt in der Vernetzung von Kommunikations- und Energienetzen, so kann der Energieverbrauch intelligent gesteuert werden - wir brauchen also ein Smart Grid Baden-Württemberg", so Landrat Lothar Wölfle, Vorsitzender des Bezirksfachausschusses Energiepolitik.
"Ich werde mich dafür einsetzen, dass Energiesparmaßnahmen durch Gebäudesanierungen künftig von der Einkommensteuer abgesetzt werden können. Nachdem wir in Baden-Württemberg unsere Städte und Gemeinden in den letzten Jahren optisch saniert haben, brauchen wir jetzt dringend auch eine energetische Sanierung", so EU-Kommissar Oettinger weiter.   
"Grün-Rot betreibt in Baden-Württemberg eine chaotische Bildungspolitik. Klar ist, die Landsregierung bevorzugt ihr "Lieblingskind Gemeinschaftsschule" mit zusätzlichen Lehrerstellen und kleineren Klassen. Wir müssen davon ausgehen, dass die Landesregierung die Gemeinschaftsschule zum Leitbild für alle Schüler im Land machen will. Dabei sind solche Bildungsexperimente anderswo längst gescheitert. Bildung muss in Baden-Württemberg weiter erstklassig bleiben", so Bundesministerin Dr. Annette Schavan MdB.
 "Wir danken Dir für Deine exzellente Arbeit als Kultusministerin in Baden-Württemberg und auch als Bundesministerin leistest Du einen enorm wichtigen Beitrag für Innovationen und Spitzenforschung in Deutschland. Wir stehen hinter Dir, wenn Du zur Verteidigung in Berlin in den Ring steigst", so Bareiß und überreichte Schavan symbolisch ein Paar rote Boxhandschuhe.

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