"Die aktuelle Entscheidung der Bundesregierung, im nächsten Jahr 1 Mrd. Euro zusätzlich in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu investieren, ist gerade für unsere Region zwischen Neckar und Bodensee ein wichtiges Signal." so der CDU-Bezirksvorsitzende Thomas Bareiß MdB zu den aktuellen Ergebnissen des Koalitionsausschusses vom gestrigen Abend in Berlin.

"Gerade in unserer Region besteht seit vielen Jahren ein erheblicher Investitionsstau im Hinblick auf den dringend notwendigen Ausbau der Bundesfernstraßen, insbesondere der Ortsumfahrungen. Im Vergleich mit anderen Regionen in Deutschland haben wir hier im Südwesten erheblichen Nachholbedarf. Dabei geht es um ein ganz entscheidendes Standortargument sowohl für unsere mittelständischen Unternehmen als auch für die Lebensqualität im Land. Allein in unserem Regierungsbezirk stehen derzeit planfestgestellte Vorhaben im Volumen von rund 200 Mio. Euro in der Warteschlange", unterstrich Bareiß MdB.

"Damit liegt es jetzt auch an der Grün-Roten Landesregierung, bei der Verteilung der zusätzlichen Mittel in Berlin mit Nachdruck für unsere dringenden Straßenbauprojekte einzutreten - hier müssen jetzt alle Beteiligten parteiübergreifend an einem Strang ziehen", forderte Bareiß.

"Nachdem Grün-Rot noch im Koalitionsvertrag den Grundsatz "kein neuer Straßenbau, bevor nicht alle bereits angefangenen Projekte fertiggebaut sind" festgeschrieben hat - muss die Landesregierung jetzt Farbe bekennen und die neuen Chancen beim Schopf packen! Für einige Bauvorhaben werden bis zur Fertigstellung aber noch Jahre ins Land gehen - ein rein politisch gewollter Stopp für den Ausbau unserer Bundestraßen wäre,  angesichts der jetzt dringend notwendigen Entlastung der Bevölkerung entlang der Hauptverkehrsadern, nicht mehr nachvollziehbar," so der Vorsitzende der CDU-Württemberg-Hohenzollern.

"Wir fordern daher die Landesregierung auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben und im Interesse der Bevölkerung mit uns gemeinsam in Berlin sachlich und konstruktiv für die Realisierung unserer Verkehrsvorhaben zu werben", so Bareiß abschließend.

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