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CDU Württemberg-Hohenzollern will Interessen in Berlin und Stuttgart kraftvoll einbringen

08.05.2010 - Bei einer Klausurtagung in Hohenstein-Ödenwaldstetten (Kreis Reutlingen) hat der Bezirksvorstand der CDU Württemberg-Hohenzollern ein durchweg positives Fazit unter den Start des neuen Ministerpräsidenten Stefan Mappus mit seiner umgebildeten Kabinettsmannschaft gezogen. "Wir freuen uns sehr, dass unser Regierungsbezirk mit drei Ministern und einem Staatssekretär sogar noch besser im Landeskabinett vertreten ist als schon zuvor," unterstrich der CDU-Bezirksvorsitzende Andreas Schockenhoff zu Beginn der Tagung, bei der Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, Sozialministerin Dr. Monika Stolz, Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle und Sozialstaatssekretär Dieter Hillebrand auch persönlich anwesend waren.

Der Generalsekretär der Landes-CDU Thomas Strobl gab vor dem Bezirksvorstand einen Ausblick auf die politischen Themen in Land und Bund in den nächsten Monaten. "Wir werden die Interessen Baden-Württembergs in Berlin kraftvoll einbringen," erklärte Strobl. So habe sich die Landes-CDU erst jüngst erfolgreich für die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes stark gemacht. "Die Kurzarbeit ist auch jetzt in den Ausläufern der Wirtschaftskrise ein hervorragendes Instrument, das zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes einen ganz entscheidenden Beitrag leistet", so der Generalsekretär in Ödenwaldstetten: "Gerade für uns in Baden-Württemberg und die hier ansässigen mittelständischen Unternehmen war und ist diese Regelung in diesen schwierigen Zeiten extrem hilfreich."

Als weiteres Thema nannten Strobl und Schockenhoff die Energiepolitik: "Wir setzen auf einen Energiemix aus Atomkraft, Kohle, Gas und regenerativer Energie." Strom aus sicheren deutschen Kernkraftwerken müsse weiter ein fester Bestandteil der Energieversorgung im Land bleiben. Dazu gehöre es auch, dass Atomkraftwerke in Baden-Württemberg bis zum Ende ihrer technischen Lebensdauer betrieben werden könnten. Ein Großteil der zusätzlichen Gewinne der Energieversorger müsse für den Ausbau der regenerativen Energien verwendet werden. Gegen einen raschen Ausstieg aus der Kernenergie sprächen auch soziale Aspekte: "Energie muss für alle bezahlbar sein," betonte Strobl.

Auch die Sicherung der Ärzteversorgung im ländlichen Raum will die CDU zum Thema ma-chen. Neben einem Vortrag des CDU-Landesgeschäftsführers Florian Weller zur Bedeutung des Internets für die politische Kommunikation gehörte zur Klausurtagung der Christdemokraten aus Württemberg-Hohenzollern auch ein Rahmenprogramm mit einem Besuch der nahe gelegenen Gedenkstätte Grafeneck sowie des Haupt- und Landgestüts Marbach.



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