Vorsitzender Thomas Bareiß MdB im Amt bestätigt

43. Bezirksparteitag der CDU Württemberg-Hohenzollern mit prominenten Gästen

„Ein klares Signal an die Türkei ist erforderlich, denn es kann nicht sein, dass elf Deutsche in türkischen Gefängnissen sitzen“, so der Bezirksvorsitzende Thomas Bareiß MdB in seinem Bericht zum letzten Geschäftsjahr auf dem 43. Bezirksparteitag der CDU Württemberg-Hohenzollern am Freitagnachmittag. Passend dazu hatte Bareiß den deutschen Generalkonsul in Istanbul, Dr. Georg Birgelen, als Gastredner eingeladen. Birgelen, der extra aus der Türkei angereist war, berichtete ausführlich über die Stimmung in der türkischen Bevölkerung, insbesondere aber auch über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Er konstatierte, dass die Wirtschaftspolitik eine der wichtigsten Machtsäulen des türkischen Staatspräsidenten Erdogan sei, dass diese aber zugleich auch seine Achillesferse darstelle: Politik könne man nicht von Wirtschaft trennen. Da die türkische Bevölkerung allerdings tief gespalten sei und nur die eine Hälfte der türkischen Gesellschaft den Kurs von Erdogan bedingungslos unterstütze, sollten die Beziehungen keinesfalls abgebrochen werden.

Bei den turnusgemäßen Bezirksvorstandswahlen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Der Bezirksvorsitzende Thomas Bareiß wurde mit 93,8% wiedergewählt. Seine Stellvertreter bleiben der Europaabgeordnete Norbert Lins, der Landtagsabgeordnete Karl-Wilhelm Röhm sowie Susanne Schwaderer. Zum Schatzmeister wurde erneut Prof. Dr. Thomas Spägele gewählt, Schriftführer bleibt Martin Wenig, Pressesprecher Alkmar von Alvensleben.

Als Gast war am Samstagmorgen auch Parteichef und Innenminister Thomas Strobl als Parteivorsitzender anwesend. In seiner Rede kommentierte wie bereits Bareiß am Vortag auch Strobl die aktuellen Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen, diese seien, durch die strikte Ablehnung der SPD in eine Bundesregierung eintreten zu wollen, alternativlos. Diese Situation erinnere an die ebenso kritischen Diskussionen vor der grün-schwarzen Regierungsbildung in Baden-Württemberg.

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